Vom 18.12.2014 -- Michael Merten
Herausforderung: Diensthandy
Herausforderung: Diensthandy

Ach wie schön – ein Dienst-Smartphone! Das könnte man zumindest denken. Bis es einen dann auffordert, fragwürdige Dinge zu tun. Wie etwa: Updates zu starten. Und zwar genau dann, wenn man gerade bei jemandem zu Besuch ist. Dann fragt man nach dem WLAN-Code, um mal schnell was runterzuladen, und stellt dann fest, dass dieses Update mal eben 950 MB verschlägt.
Abbrechen nicht mehr möglich. Handy für eine Stunde unbedienbar...

Oder noch besser: Die Apple-ID beharrt auf einem neuen Passwort. Nicht, dass man wüsste, wozu man diese ID überhaupt braucht, aber das soll jetzt keine Rolle spielen. Smartphone-Anweisungen versteht man nicht, die befolgt man besser einfach. Nun gut. Wie die meisten Mitmenschen tendiert man bei Passwörtern zur Bequemlichkeit.

Passwort? Selbst um diesen Blogeintrag schreiben zu können, musste ich erst ein neues Passwort beantragen...

Doch einfach nur irgendein Passwort einzugeben – etwa „voloblog“ - so eine simple Sache macht das gute Iphone nicht mit. Selbst eine (aus Nutzersicht wahnsinnig komplexe) Kombination wie „voloblog#5“ reicht Es belehrt mich insgesamt fünfmal, dass ich weitere Änderungen vornehmen muss: „Ihr Passwort muss aus mindestens 8 Zeichen bestehen, darf nicht mehr als 3 aufeinanderfolgende identische Zeichen aufweisen und muss eine Zahl, einen Groß- sowie einen Kleinbuchstaben enthalten“, so lautet die Devise!

Schön für die Apple-ID - sie ist jetzt, nach fünf Anläufen, sicher. So sicher, dass dieses Passwort keiner kennt. Nicht einmal ich selbst – der ich erst ein neues Passwort beantragen musste, um diesen Beitrag einstellen zu können - habe es mir behalten.