Vom 10.12.2014 -- Samuel Dekempe
Bonn - Köln, Köln - Bonn, Bonn - Köln, ...
Den Dom sehe ich sehr oft. Obwohl ich in Bonn wohne und arbeite.

Der Bonner Hauptbahnhof hat einen eigenartigen Geruch: U-Bahn an Pils, mit einer Note Ammoniak. Warum ich das so genau beschreiben kann? Ich arbeite und wohne in Bonn, pendle aber fast täglich nach Köln. Grund: Die meisten Pressetermine, die für die NRW-Redaktion der Katholischen Nachrichten-Agentur interessant sind, finden in Köln statt. Dort fällt eine Menge an und einiges runter: Von Flüchtlingshilfe über Buchvorstellungen bis hin zum Dom, der bekanntlich mit Steinen um sich wirft. Und Mettbrötchen gab es auch schon. Mit Zwiebeln. Im „Brauhaus Sion“. Morgens um 10:30 Uhr.

Und wenn ich mal nicht in der morgendlichen Redaktionskonferenz da bin, bekomme ich sofort eine WhatsApp-Nachricht von meinen Volo-Kollegen: „Warst du schon wieder in Köln?“ Nein, verdammt. Heute auf einem Termin in Bonn. Ohne Bahn, mit Fahrrad. Ohne U-Bahn an Pils, mit einer Note Ammoniak in der Nase. Aber morgen geht es wieder nach Köln. Zweimal.