Vom 14.08.2019 -- Melanie Ploch
Time to say Goodbye
Ein tolles Foto. Es gibt schönere. Schärfere. Aber das wären nicht wir.

Was haben wir diesen Tag gefürchtet.

Das war’s.

Nie wieder Morgenimpuls. Nie wieder Grölen im Kapuzino. Nie wieder schick machen, um doch nicht tanzen zu gehen. Nie wieder die Ersten beim Frühstück sein.

Nie wieder ifp.

Nie wieder ifp: Mit dem Aufbaukurs endete für uns V17er die Zeit am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses. Und wir haben wohl viel länger geweint, als man braucht, Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses auszusprechen.

Unser letzter Kurs begann in der ersten Woche mit dem Erstellen des Online-Ressorts. Mit unseren Referenten schlugen wir uns so manche Nacht um die Ohren. Doch am Ende waren wir dann doch stolz, als unser „gemeinsames Baby“, das Online-Ressort „Alter!“ online ging. Dass das so anstrengend wird, aber gleichsam so viel Spaß machen wird, hätte wohl keiner gedacht.

Übrigens, „Alter! Alt werden in der Leistungsgesellschaft“ könnt ihr hier nachlesen. Es lohnt sich, wirklich.

Sonne auf der Nase, Qualm in den Köpfen

Aber zurück zur Tagesordnung: Nach einem äußerst netten Wochenende mit viel Entspannung auf der Picknickdecke, während die Sonne uns auf die Nase schien, verbrachten wir die zweite Woche mit weiteren Themen: Die Onlinerecherche und Verifikation verlangten unseren Köpfen zwar viel ab, aber irgendwie fanden wir es alle wohl insgeheim supercool, einmal ein bisschen Detektiv spielen zu können.

Mit der voranschreitenden Zeit wurden wir Volos dann auch daran erinnert, dass unsere gemeinsame Zeit sich dem Ende zuneigt. Das nahmen wir als Anlass dazu, im ifp noch einmal für ordentlich Lautstärke zu sorgen.

Nach einer sehr schönen Abschiedsfeier schoben wir (Danke, Janosch und Ingo) im Kapuzino alles zur Seite. Zu den besten Liedern, die die Menschheit je gehört hat (Sorry für die Ballermann-Mukke, aber ich würde es genauso wieder tun), tanzten, grölten, jaulten und schrien wir bis in die frühen Morgenstunden. Was für ein Abend!

Der große Abschied

Wir verlängerten unseren Aufenthalt in München bis zum Samstagmorgen. Puh, da tat sich schon einiges in der Magengrube, als ich zum letzten Mal ein Blick ins klassische ifp-Zimmer warf, zum letzten Mal mit meinem vollgestopftem und viel zu großem Koffer in den Aufzug stieg und die Zimmerkarte (ich wundere mich bis heute, dass ich sie anders als andere Personen kein einziges Mal verloren habe) in die kleine, durchsichtige Kiste schmiss.

Zum Abschluss im Foyer dann ein absoluter Klassiker, auch wenn der Großteil des Kurses bereits ausgeflogen war: „Time to say Goodbye“ von Andrea Bocelli.

Ein langer Block voller Danke

Nun, mehr als zwei Monaten Abstand zum Kurs, gilt es wohl, noch einmal Danke zu sagen. Danke an Burkhard für tolle Abende im Brauhaus, immer schnelle Hilfe und viele gute Tipps, danke Andi, für viele tolle Worte und den einen oder anderen großartigen Spruch. Danke, Herr Remmers, für spontane Gespräche und ein Lächeln beim Kaffee am Frühstückstisch, danke Monsignore Sauer für Weisheiten für das gesamte Leben, danke Bruder Helmut für Morgenimpulse zum Runterkommen und Ihre so entspannte Art, danke Andrea Engelke fürs sofortige Heimisch-Fühlen im ifp und Beantworten vieler banaler Fragen, danke Monika Griebeler fürs Motivieren und Begleiten, selbst wenn wir uns im VJ-Kurs irgendwann fühlten wie von einem LKW überrollt, danke Tobingo, die irgendwie doch immer den Tag retten – ob nun bewusst oder nicht.

Und natürlich: Danke, V17. Jede und jeder Einzelne hat wohl dazu beigetragen, dass wir so ein chaotischer, aber sehr sympathischer Haufen waren. Aber Kinder, alles gut, wir sehen uns sowieso bald wieder!

Und jetzt ist Schluss. Um es mit Thomas Hashtag zusammenzufassen: #freundschaft.