Vom 29.09.2014 -- Michael Merten
Liebesgrüße aus München: Ein unerwarteter Scoop dank 007
Im Geheimdienst Ihrer Majestät: James Bond - hier in seinem einzigen Film von George Lazenby verkörpert - mit seiner Verlobten Tracy

Es ist für Journalisten ein Glücksfall, wenn ein rundes Jubiläum ansteht, zu dem sie einen besonderen Bezug haben. Etwa der 50. Todestag Ian Flemings, Schriftsteller und James-Bond-Erfinder, am 12. August 2014. Für einen 007-Fan wie mich der Anlass, ein Portrait zu schreiben. Manchmal wird aus einem solchen Glücksfall aber ein richtiger Coup, dann springt deutlich mehr heraus als nur ein Portrait.

Diese Story hatte sonst keiner auf dem Schirm

Zu meiner Zeit  bei der KNA in München fand ich - durch zufälliges Lesen eines der Romane – heraus, dass es ganz besondere Beziehungen zwischen der Isarmetropole und dem britischen Agenten gibt.

Ian Fleming hatte einst in München studiert, und es scheint ihm Gefallen zu haben. Denn er ließ im Roman „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ seinen Helden James Bond in München heiraten. Diesen Roman, der mehr als 50 Jahre alt ist, hatte wohl jahrelang kein Journalist mehr gelesen. So hatte ich unerwartet einen Scoop gelandet - eine exklusive Story, die bundesweit abgedruckt wurde und es als „Liebesgrüße aus München“ bis in die Süddeutsche Zeitung schaffte.

Der Text erschien online u.a. auf Focus.de - hier der Link: http://www.focus.de/regional/muenchen/der-spion-der-in-bayern-liebte-fuer-007-spielte-muenchen-eine-wichtige-rolle_id_4046706.html