Vom 27.02.2019 -- Carolin Hasenauer
Volo - so far
So ein Durcheinander.

Am Anfang erzählt dir jede*r: „Die zwei Jahre gehen so schnell vorbei! Ruckzuck ist dein Volontariat fertig.“ Und wer jetzt hier eine elegante Kehrtwende erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Es ist tatsächlich so gekommen: Ruckzuck, aus und vorbei. Ja, okay, noch ist es nicht soweit. Aber zur Jahresmitte ist es nicht mehr lange, bedenkt man noch die vier Wochen Praktikum und zwei Wochen Abschlusskurs, bin ich quasi übermorgen fertig. Vogelfrei. Ein schöner Gedanke. Aber wie schon in den letzten Monaten in der Schule und an der Uni: Was kommt dann? Alle sagen: „Wow, das wird ja nochmal richtig spannend bei dir!“ Ja, ganz prima.

Aber bevor ich hier jetzt über ungelegte Eier, Schall und Rauch schreibe, reise ich gedanklich lieber durch die vergangenen 17 Monate. Noch ein letztes Mal Struktur und Klarheit. (Trommelwirbel) Und zwar mit einem Volontariat in Zahlen!

 

Kilometer in die Redaktion und zurück (in km): 3.000

kaputte Fahrradschläuche: 3

neue Fahrradmäntel: 1

Kilometer nach München und zurück (in km): 2.160

Kilometer zu Terminen und zurück: k.A. möglich

in der Redaktion (in Std): 2.720

getextete Emoticons für Teaser: ~ 683

Tassen Kaffee: 340

graue Haare: 0,5

verpasste Sonnenstunden (in Std): 120

vollgeschriebene Notizblöcke: 16

leere Kugelschreiber: 4 (in 6 Monaten, danach kamen handschriftfreie Stationen)

geschriebene Mails: k.A. möglich

ergebnislose Konferenzen: einige

Yoga als Betriebssport (in Std): 10

gesnoozt: 11 (ich snooze eigentlich nicht)

aufgestanden: immer