Vom 17.10.2016 -- Romina Stork
Ein kleines Resümee
Erstes Volo-Jahr

Manchmal frage ich mich, in welcher Stadt ich gerade bin. Das hat aber weniger etwas mit meinem schlechten Gedächtnis zu tun, als dass ich während meines ersten Volo-Jahres bei der KNA ziemlich viel in Deutschland rumgekommen bin.

Schon zu Beginn meines Volontariats, kurz nach dem Umzug vom Ruhrgebiet ins Rheinland, stand fest: Ich werde das erste halbe Jahr in Bonn sein, danach für mehrere Monate im Büro in Berlin arbeiten. Doch bevor es in die Hauptstadt ging, bereiste ich noch die Städte Aschaffenburg, Darmstadt, Erfurt und München. Manchmal blieb ich nur für ein Wochenende, in München allerdings verbrachte ich insgesamt vier Wochen: Die ersten Seminare zu den Themen Fotografie, Meldungen schreiben, Texten für die Online-Welt und Reportage standen an.

Fast ein halbes Jahr wohnte ich in Berlin und arbeitete im Hauptstadtbüro der KNA. Während dieser Zeit fand zudem der Katholikentag in Leipzig statt, und ich war Teil der dortigen Redaktion. Außerdem ging es für einen Kurztripp an die Ostsee (wenn man schon mal in der Nähe ist ...), und ab und zu immer mal wieder nach Bonn.

Diesen Text schreibe ich aus Bochum. Dort habe ich insgesamt sechs Wochen für ein Praktikum beim bundesweiten Studentenmagazin UNICUM verbracht. Bald geht es zurück ins Rheinland, um nach einem kurzen Zwischenstopp weiter nach München zum ifp zu fahren – diesmal produzieren wir Beiträge für den Hörfunk und machen als VJs die Stadt unsicher. Zwei Wochen werde ich mit einem Teil meines Volo-Jahrgangs dort verbringen – bevor es in diesem Jahr noch nach Essen und Vallendar geht.

Im ersten Volo-Jahr bin ich nicht nur viel gereist, ich habe auch unglaublich viel gelernt. Ich schrieb Meldungen und Reportagen, führte Interviews für Print und Hörfunk, lernte einen rappenden Priester kennen, war auf vielen Pressekonferenzen, ging zur Premiere von Domians Film „Interview mit dem Tod“, berichtete über „Weihnachten im Stall und im Tierpark“, schrieb über den „1. Tag der Trinkhallen“ im Ruhrgebiet, erlebte Minister-Ansprachen und „besuchte“ Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundeskanzleramt.

Ein weiteres Jahr als Volontärin habe ich noch vor mir. Wer weiß, welche Städte ich noch besuchen werde und welche Termine auf mich warten. Ich bin gespannt und freue mich darauf!