Vom 10.04.2017 -- Felicia Schuld
Von Australien nach Neuseeland und zurück
Wenn viel Wind ist und die Segel richtig stehen, dann macht es erst so richtig Spaß.

Klingt gut, oder? Australien, Neuseeland, Urlaub. Für mich übrigens am liebsten mit dem Segelboot. Doch leider reicht dafür momentan weder mein Erspartes – noch reichen meine Urlaubstage… Aber: Ich hab es dennoch geschafft. Gestartet sind wir am Mittwoch, 8. Februar, um 19 Uhr Ortszeit. Der Wind war mäßig und das Regattafeld groß, das bedeutet es starteten circa 32.000 Boote mit uns. Wir waren Tag und Nacht unterwegs und ich bin schließlich am Mittwoch, 22. Februar, als 2972. angekommen. Und gleichzeitig war der Kurs strichzwo (die Volos des Jahrgans 2016-2) ab dem 19. Februar in München. Das geht? Aber ja. Gesegelt bin ich nämlich leider nur virtuell. Aber ich Und bei 35.000 Startern ist das gar nicht so schlecht, oder? sage euch, nachts um drei den Wecker stellen, damit das Boot den richtigen Kurs fährt, ist auch nicht das Wahre. Jedenfalls habe ich so das Segeln in die Winterzeit und in das Volo gut integriert. Anders als im Oktober. Da hat mir das ifp einen Strich durch die Rechnung gemacht. Gerade hatte das Volontariat begonnen, da flatterte die Post vom ifp ins Haus: Besinnungswochenende in Schmerlenbach.

Kennenlernen, Informationen, Besinnen – eigentlich keVirtuell bin ich angekommen... ine schlechte Idee, aber: An dem Wochenende wollte ich doch die letzte Regatta des Jahres segeln. Das hatte sich damit dann erledigt. Und es kommt noch besser: Einmal im Jahr gibt es in meiner Bootsklasse die Deutsche Meisterschaft. Ein Termin, der immer circa ein Jahr vorher feststeht und den sich jeder Segler freihält. Naja, fast jeder. Denn, was soll ich sagen?

Genau in dieser einen Woche liegt der Hörfunkkurs in München. Und da die Meisterschaft im Norden Deutschlands ist, hat es sich damit dieses Jahr erledigt. Schade. Und das schlimmste daran: Die Meisterschaft wird in echt, in live, in Farbe ausgetragen. Also nichts mit App und Smartphone. Dabei sein kann ich da nur in Gedanken. Wenigstens gibt es auch Bier im ifp.