Vom 25.08.2018 -- Sarah Schött
Gründer werden
WG-Küche

Einen Volontariatsplatz zu bekommen ist schon schwierig – aber anschließend ein WG-Zimmer zu finden, ist fast aussichtslos. Weil das Volontariat im Oktober anfängt und viele Redaktionen in Universitätsstädten liegen, muss man sich mit gefühlt 500 Studenten um ein WG-Zimmer prügeln. Was soll der angehende Volo tun, wenn er ergebnislos alle Anzeigen bei WG-gesucht durch und alle Aushänge an der Uni abgeklappert hat? Er wird selbst zum Gründer mit einem sehr innovativen und praktischen Konzept: Die Volo-WG. Klingt simpel - ist es auch. Am einfachsten ist das an Standorten, wo es mehrere ifp-Volontäre gibt. Aber als Trostpflaster für alle anderen Volos gilt: Fast alle Volontariate starten im Herbst, daher findet sich bestimmt ein passender Mitbewohner.

 

Hier mal eine Übersicht über die Vor- und Nachteile:

 

Vorteile:

-       Die lästige Suche nach neuen Mitbewohnern entfällt, weil ihr etwa zur gleichen Zeit aus- und einzieht.

-       Dein Mitbewohner versteht sofort, wovon du redest, weil er mit den gleichen Widrigkeiten kämpft.  

-       Du hast jemanden gefunden, der genauso verrückt ist, sich ins Abenteuer Journalismus zu stürzen.

-       Dein Mitbewohner hat ähnliche Budget-Vorstellungen.

-       Du setzt gleich eine der wichtigsten Regeln um, die es für Journalisten gibt: Kontakte knüpfen und Netzwerke aufbauen.

Nachteile:

-          Praktisch keine, wenn sich alle an den Putzplan halten.

P.S.: Ich hab das Konzept selbst getestet und für gut befunden. Und wenn bei der Suche alle Stricke reißen:  Dort wo du anfängst, hört wahrscheinlich auch ein ifp-Volontär auf. Er steht dir bestimmt mit Rat und Tat (oder vielleicht sogar mit einer Wohnung) zur Seite.