Vom 05.04.2017 -- Dana Kim Hansen
Halbzeit von der Halbzeit

Als ehemalige freie Mitarbeiterin im Sport weiß ich: Die Halbzeit ist enorm wichtig – egal bei welchem Sport. Die erste Hälfte wird vom Trainer analysiert, es wird zurückgeblickt,  der Gegner eingeschätzt. Manchmal gibt es eine Standpauke,  die Taktik wird geändert, die Mannschaft nochmal eingeschworen auf die zweite Hälfte. Liegt man hinten, ist noch lange nichts verloren. Liegt man vorne, kann es immer noch passieren, dass der Gegner besser aus der Kabine kommt. 

Auch beim ifp habe ich gelernt, wie wichtig diese Halbzeitpausen sind. Rückblick und Reflexion bestimmen nicht nur die Kurse. Was hat mir das eigentlich gebracht? Was liegt mir, was vielleicht nicht? Was heißt das für die nächste Halbzeit?

Im April sind die Volos von #strichzwo ein halbes Jahr dabei. Halbzeit von der Halbzeit also. Höchste Zeit zurückzublicken und sich zu fragen: Was hab ich eigentlich gelernt?

  1. Als ifp-Volontärin kommt man ziemlich viel rum: Kurse in München, Jahrestreffen in Essen, Büro in Bonn, Kennenlernwochenende in Schmerlenbach…
  2. Als Volontärin im NRW-Büro der Katholischen-Nachrichten Agentur kommt man noch mehr rum: Köln, Aachen, Dortmund, Gelsenkirchen, Mönchengladbach, Köln, Köln und nochmal Köln.
  3. Die Bahncard 50 lohnt sich; das Zimmer in Bonn eher nicht.
  4. Bei der Bahn gibt’s immer irgendeine Verzögerung.
  5. Das Essen im Tagungshaus Schmerlenbach ist genial.
  6. Pastinaken sind ein unterschätztes Gemüse.
  7. München und Fastnacht ist wie Schalke und Dortmund.
  8. Fokus ist das A und O einer guten Reportage.
  9. Der Küchenzuruf ist die Norm, an der sich ein guter Leadsatz messen lassen muss.
  10. Katzen machen das Meldungen schreiben nicht unbedingt beliebter.
  11. In wirklich jeder Zeitungs-, Fernseh- oder Radio-Redaktion sitzt immer auch ein ifp-ler!

In diesem Sinne: Anpfiff für Halbzeit zwei!