Webblog von Michael Merten

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Michael Merten, Jahrgang 1983, war von 2013 bis 2015 Volontär bei der KNA und ist seit Juni 2015 als deren Korrespondent in der Großregion SaarLorLux im Einsatz. Der frühere freie Journalist, der in Trier Geschichte und Politikwissenschaft studierte, ist leidenschaftlicher Cineast und Leser mit einem Faible für Historisches. Zudem läuft, radelt und (rad)reist er für sein Leben gern.

Eine Frau betrachtet eine Zeitungsseite mit dem Foto des ertrunkenen syrischen Flüchtlingskindes Aylan.

Zweifel. Wut. Zerrissenheit. Frust. Das sind Emotionen, die viele Menschen in diesen Tagen durchleben, wenn sie die erschütternden Nachrichten, Bilder und Schicksale von Flüchtlingen in Not wahrnehmen. Auch uns IFPler, aktuelle wie ehemalige Volontäre, beschäftigt das. Vielfach haben wir als Journalisten direkt mit Flüchtlingen zu tun.

In einer Reihe von Beiträgen setzen wir uns in diesem Herbst mit dem Thema auseinander. Mit dem persönlichen Zugang, aber auch mit den Initiativen, Projekten und vor allem Menschen, mit denen wir tagtäglich zu tun haben.

Vom: 05. September 2015

Vor 600 Jahren wurde der Reformator Jan Hus hingerichtet. Aus diesem Anlass führte mich eine Pressereise nach Prag und Südböhmen. Lesen Sie hier die Story hinter der Geschichte: Welche Gefahren bei einer solchen Pressereise lauern - und wie meine evangelische Tante reagierte, als ich Hus über „ihren“ Luther stellte.

Vom: 09. Juli 2015

... bin kaum da, muss ich fort – das Gefühl kennen viele Volontäre nicht nur aus der Jukebox, sondern aus ihrem eigenen Leben. Alle paar Monate ein neuer Abschnitt in einer spannenden Großstadt – das ist aufregend. Und belastend zugleich.

Vom: 26. Februar 2015
Herausforderung: Diensthandy

Volontäre haben an allen Fronten zu kämpfen – sie müssen gute Texte abliefern, das Handwerk lernen und nebenbei auch noch (leidlich) kreative Blogeinträge schreiben. Wie schön, wenn dann einer ihrer wichtigsten Verbündeten zur größten Herausforderung wird:  Das Diensthandy.

Vom: 18. Dezember 2014

Templin – Perle der Uckermark. Hübsch, aber letztlich doch ein Kaff. Unter normalen Umständen hätte mich hierhin wohl nichts verschlagen. Doch das idyllische Kleinstädtchen hat eine berühmte Tochter, auf deren Spuren ich am Reformationstag gewandelt bin.
Mit Angela Merkel, der „Mutti der Nation“, hatte ich gerechnet. Nicht damit, dass ich auch "Muttis Mutti" treffen würde.

Vom: 02. Dezember 2014

Verdammt noch mal, was soll ich anziehen!? Wer als Mann über eine solche Frage bisher gelächelt haben sollte, wird feststellen: Das ist längst keine reine Frauenangelegenheit mehr. Spätestens dann, wenn man ein edles Programmheft mit feiner schwarz-rot-goldenen Schnur in den Händen hält und der Bundespräsident ins Schloss Bellevue bittet…

Vom: 13. Oktober 2014
Die starke Ausbildung beim IFP wissen Volontäre zu schätzen. Doch außerhalb der katholischen Welt sind kirchliche Medien für viele Leute weitgehend unbekannt.

Die starke Ausbildung beim IFP wissen Volontäre zu schätzen. Doch außerhalb der katholischen Welt sind vielen Menschen die kirchlichen Medien weitgehend unbekannt.

Entsprechend können die Reaktionen sehr unterschiedlich ausfallen... Von ehrlichem Interesse bis - nun ja, lest selbst...

Vom: 01. Oktober 2014
The Queen and I

Hamburg, Mitte August 2014. An meinem ersten Arbeitstag in der Hafenstadt steige ich bei den Landungsbrücken aus. Ich will zu Gruner und Jahr, mein Praktikum bei Geo Special beginnt. Wie wird es dort sein? Was wird man dort machen können? Plötzlich reißt mich ein gewaltiges Dröhnen aus meinen Gedanken. Es ist das Horn der „Queen Mary 2“, die majestätisch durch die Elbe gleitet. Welch ein königlicher Empfang!

Vom: 29. September 2014
Im Geheimdienst Ihrer Majestät: James Bond - hier in seinem einzigen Film von George Lazenby verkörpert - mit seiner Verlobten Tracy

Es ist für Journalisten ein Glücksfall, wenn ein rundes Jubiläum ansteht, zu dem sie einen besonderen Bezug haben. Etwa der 50. Todestag Ian Flemings, Schriftsteller und James-Bond-Erfinder, am 12. August 2014. Für einen 007-Fan wie mich der Anlass, ein Portrait zu schreiben. Manchmal wird aus einem solchen Glücksfall aber ein richtiger Coup, dann springt deutlich mehr heraus als nur ein Portrait.

Vom: 29. September 2014

„Hat jemand Lust und Zeit, nach Albanien zu fliegen?“ fragt der Büroleiter, und die Redakteure blicken sich an: Lust auf jeden Fall. Zeit? Nein! Aber es gibt da ja noch den Volontär, und der hat zum Glück gerade beides. So kommt es, dass ich Ende Juli für sechs Tage mit Renovabis nach Albanien fliege - eine spannende Reise mit Gesprächspartnern, die mir von bewegenden Schicksalen berichten.

Vom: 26. September 2014